Schulprofil

der Carl-Ruß-Schule

Schule begleitet einen Menschen durch wichtige Entwicklungsabschnitte seines Lebens. Wie in allen Schwellensituationen prägen Neuanfang, Trennungserfahrungen und die Konfrontation mit fremden Inhalten und Menschen auch die Schulzeit.
Schüler einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung erlebten diese Übergänge oft als bedrohlich, beängstigend und reizüberflutend.
Die Carl-Ruß-Schule bietet diesen Kindern und Jugendlichen einen Ü b e r g a n g s r a u m an, in dem sie wichtige Erfahrungen nachholen können, um sich später ermutigt dem Realitätsprinzip der allgemeinen Schul- oder Arbeitswelt stellen zu können.
Der überschaubare Rahmen der Carl-Ruß-Schule fördert die Orientierung der Schüler und dient als Reizschutz vor überfordernden sozialen Begegnungen.

Die Carl-Ruß-Schule als „Sicherer Ort“

Entwicklung eines schulinternen Konzeptes zum traumasensiblen Umgang mit hochbelasteten Schüler:innen

Traumapädagogik im Schulalltag

  • Prinzip der Sicherheit
  • Bindungspädagogik und Zugehörigkeitsgefühl
  • Transparenz
    • Unterricht
    • Neuaufnahmen, Übergängen und Abschiede
  • Wertschätzung
  • Partizipation
  • Spaß und Freude
  • Selbstwirksamkeit
  • Förderung des Selbstverstehens / Psychoedukation
  • Förderung der Selbstwahrnehmung und –regulation
  • Annahme des Guten Grundes

Umgang mit emotionalen Krisen

  • Kollegiales Unterstützungssystem
  • Schulstation
    • Auszeitraum
    • Trainingsraum „Klärwerk“
    • Ruheraum
    • Treff

Selbstfürsorge / Mitarbeiterfürsorge

  • Lehrer:innengesundheit
  • Sekundärtraumatisierung
  • Supervision

Notwendige Veränderungen

  • Intensivpädagogisches Angebot für Primarstufe
  • Verstärkerpläne
  • Regelmäßige Kollegiumsfortbildungen
    • Traumapädagogik und Körperübungen
    • Vorstellung einer traumasensible Besprechungsmethode
  • Zeitliche Kapazität
  • Interdisziplinäre Kooperation

Elternarbeit